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Hamburg

Nach dem Dom ist vor dem Dom

Für Hamburger ist gefühlt immer DOM. Auf dem Hamburger DOM, der dreimal im Jahr für jeweils 4 Wochen stattfindet, sorgen über 260 Schausteller auf 160.000 Quadratmetern und 1,6 Kilometer Länge mit ihren Losbuden, Imbiss- und Schankbetrieben, Schlickerbuden, Fahrgeschäften und Belustigungsattraktionen für Unterhaltung von Jung und Alt. 

Der Hamburger Winterdom auf dem Heiligengeistfeld ist bereits in vollem Gange und man hat noch bis zum 7. Dezember 2014 Zeit einen Besuch einzuplanen. Rechnet man die Besucherzahlen vom Frühling, Sommer und Winterdom zusammen, kommen mehr Besucher zum Hamburger Dom als zum Münchener Oktoberfest. 

Hamburger Dom 2014

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Veranstaltungen

Knotenpunkt14 – Urban Art Festival Hamburg

Knotenpunkt ist ein Kunstfestival, das im letzten Jahr Premiere feierte und vom 02.10. – 05.10.2014 zum zweiten Mal zum Treffpunkt der Urban Art-Szene wird. Auf Einladung der Hamburger Galerie Affenfaust stellen über 50 lokale und internationale Künstlerinnen und Künstler auf 1.000 Quadratmetern und drei Etagen in den ehemaligen Fabrikhallen des Kolbenhofs in Hamburg-Bahrenfeld aus. 

Im Vorfeld wurde das Urban Art Festival bereits mit einem Mural Kick Off eingeleitet, bei dem die Künstler Nychos, 1010 und Elmar Lause Hauswände in Hamburg mit großformatigen Murals gestalteten. Weitere Künstler die auf dem Knotenpunkt14 ausstellen sind u.a.: Doppeldenk, El Bocho, Elmar Lause, Heiko Zahlmann, Julia Benz, Laurence Vallières, Sinyoung Park, SZUM und Vermibus.

Mural Nychos affenfaust Knotenpunkt14 Hamburg

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Streetart

Street Art School Hamburg

Mit Kreativität, Know-how und Leidenschaft gegen das Großstadtgrau

In der ersten Street Art School in Hamburg soll die Leidenschaft für Street Art geweckt und gefördert werden. Erfahrene Künstler kommen hier mit jungen Nachwuchstalenten und Menschen zusammen, die vielleicht noch nie einen Marker, eine Spraydose, Schablone oder Stricknadel in der Hand hatten. Auch für Street Art-Skeptiker stehen die Türen der Street Art School offen. 

Eine große Vielfalt neuer Street Art gibt es seit diesem Wochenende in Hamburg zu bestaunen. Wandbilder (sog. Murals) u. a. von 1010 am Spielbudenplatz auf St. Pauli, eine Wall of Fame von diversen Künstlern der Street Art School in der Rindermarkthalle (Neuer Kamp 31) und ein überdimensionales Mural von Nychos im Gängeviertel, das im Rahmen des Mural Kick Off des Urban Art Festival Knotenpunkt 14 entstand, welches vom 02. bis 05.10.2014 wieder im Kolbenhof stattfindet. 

Street Art School Hamburg

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Streetart

Fly or Die

Street Art Butterfly

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Veranstaltungen

So bloggt Hamburg

Seit Ende Juni 2014 bindet die Hansestadt Hamburg lokale Blogger im Wochenrhytmus in ihren Content-Mix online auf hamburg.de mit ein. Das Motto lautet So bloggt Hamburg. Und ich bin einer der insgesamt elf Blogger, der von Beginn an dabei sein wird. Die zehn anderen tollen Blogger, die mit mir die gleiche Leidenschaft teilen, sind:

Janina Bolley: Stern des Nordens / Elbmelancholie
Andreas Grieß: Elbmelancholie
Sebastian Hartmann: Streetartmag
Melanie Joos: Zimtsternin
Sebastian Keil: Backstage in Hamburg
Anja Kiefer: Das Tuten der Schiffe
Björn Köcher: St. Bergweh / Sofar Sounds Hamburg
Daniel Rehn: Digitales und Reales
Taalke Renken: Taaline
Sabine Sternberg: Hamburgs Brücken

Mein Profil bei So bloggt Hamburg findest du HIER.

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Streetlife

On the Streets. Schanzenviertel.

Sommer in der Stadt

Meine Schanzenviertel-Tour mit der Kamera startet an der U/S-Bahn Station Sternschanze. Es riecht nach Sommer. Mein erster Blick fällt auf das Erdbeerhäuschen und die knallroten Erdbeeren in der Auslage. Auf dem Rückweg werde ich mir definitiv eine große Schale mitnehmen, um später mit den Mädels auf dem Balkon ein, zwei oder fünf Gläser Sekt mit Erdbeeren zu trinken.

Die Schanze im Wandel

Trotz galoppierender Gentrifizierung ist das Schanzenviertel ein Szenetreff in Hamburg und bei Sonnenschein sitzen die Leute auf den Bänken eng beieinander vor den Cafés auf dem Galao-Strich. Die Gesichter der Anwohner sind jetzt andere. Viele Anwohner mussten gehen, weil sie sich die Miete nach der Wohnungs(luxus)sanierung nicht mehr leisten konnten und machten so Platz für junge, finanziell stärkere Single- und Familienhaushalte.

Dass die Schanze dennoch bunt bleibt, dafür sorgen u.a. die vielen türkischen-, griechischen-, pakistanischen-, japanischen- und portugiesischen Restaurants und Gemüsehändler, die Street Art-Künstler sowie das besetzte Kulturzentrum Rote Flora.

Street Art im Schanzenviertel

Neben Street Art von Hamburger Künstlern wie Marshal Arts, Zipper die Rakete, Push, Liebsein, Hallo Karlo, Gerdt und vielen mehr, gab es diese Woche jede Menge Paste-Ups vom Berliner Street Art-Künstler El Bocho zu entdecken, der Hamburg regelmäßig einen Besuch abstattet und eine beständige Größe in der Street Art-Szene ist. Typische Charaktere die El Bocho mit der Hand auf Plakate malt sind Kalle und Bernd, die Überwachungskameras, Little Lucy, die kleine charmante Katzenkillerin und die meist übergroßen, melancholisch-verträumten Großstadtmädchen. Eines dieser Großstadtmädchen mit vorwurfsvollem Blick habe ich an der Stelle fotografiert, wo noch vor kurzem die Kult-Kneipe Dschungel stand, die nun im Zuge der Gentrifizierung abgerissen wird.

This Shit is Real

Ich gehe weiter in die Rosenhofstraße und schaue, ob auf der Wall of Fame ein neues Street Art-Piece hinzugekommen ist und treffe auf Little Lucy. Weiter geht es in die Eifflerstr./Lippmannstr. Hier sollte man bei der Street Art-Suche auch immer ein Auge auf den Gehweg haben, da diese Ecke ein Hundehaufentrettminengebiet ist. Die Eifflerstraße gehe ich durch bis zur Stresemannstraße, weil ich noch zur Schilleroper möchte. Auch hier war El Bocho in der Nacht aktiv und ich kann das Großstadtmädchen mit orangem Haar und den großen Augen schon von weitem sehen.

Meine kleine Street Art-Tour geht hier zu Ende. Auf dem Rückweg stelle ich traurig fest, dass das Großstadtmädchen auf der Baustelle in der Zwischenzeit entfernt wurde. Sie liegt in 2 Teilen in der Baugrube, aber ihre Augen sehen mich weiterhin kämpferisch an. Typisch Schanze.

Fotowalk Street Art Schanze Hamburg

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Streetart

Fotoreportage – Colour your Dreams

Tiefenentspannt und konzentriert arbeitet der in Hamburg aufgewachsene Street Art-Künstler Marshal Arts im Atelier an seinen Stencils. Seine überwiegend gesellschaftskritischen Motive sind in Hamburg bekannt, genauso wie die Stencil-Kids – seine kleinen Großstadthelden und Superheros – die den vorbeikommenden Erwachsenen Botschaften und kleine Denkanstöße mit auf dem Weg zur Arbeit, nach Hause, zum nächsten Termin geben sollen. Da heißt es Colour your Dreams oder ein kleiner großer Superheld wirft einem mahnende Blicke in einem Hauseingang zu oder hält uns bzw. der Stadt einen Spiegel vor. Andere Kids sind weit unten an Häusermauern angebracht. Gut sichtbar für alle, dennoch gehen viele unachtsam daran vorbei. Der Blick der Erwachsenen ist vermutlich zu stark auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtet oder man ist wie so oft in Eile und dabei werden Kinder oder allgemeine Missstände allzu oft übersehen.

In seiner ersten Soloausstellung Wonderlism im April/Mai 2014 hat uns der Street Art-Künstler Marshal Arts mit in sein persönliches Wunderland genommen. Hier gab es Urban Art aus Stencils, Adbusting & Fotografie zu sehen, die das breite Spektrum zwischen Vandalismus und Wunderland zeigten.

Zurück auf der Straße überrascht uns Marshal Arts mit neuen Stencils und Adbusting, die hoffentlich den ein oder anderen erfreuen und zum Innehalten oder Nachdenken anregen.  

Reportagefotografie Street Art

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Streetart

Drug Panda. Altona 67

Drug Panda. Altona 67 Streetart

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Streetart

NCL – natureculturelife

NCL Graphic Streetart